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V wie Vendetta


 



Story: V wie Vendetta spielt in einem totalitär regierten Großbritannien der Zukunft: Ein nur als „V“ bekannter Maskierter rettet der sympathischen jungen Evey (Natalie Portman) das Leben. Mit entwaffnendem Charisma, unüberwindlicher Kampfkunst und klugen Täuschungsmanövern zettelt V eine Revolution an: Er fordert seine Mitbürger auf, der Tyrannei und Unterdrückung den Kampf anzusagen. Als Evey Vs Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie auch die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit. Was sie nie für möglich gehalten hätte: Evey wird in der entscheidenden Phase seines Plans sogar Vs Mitstreiterin: In einem von Grausamkeit und Korruption geknebelten Land kämpfen sie gemeinsam für Freiheit und Gerechtigkeit.

Kritik: V wie Vendetta ist ein intelligenter Film mit einer gut durchdachten Story. Auch Actionsequenzen kommen nicht zu kurz und obwohl die Handlung in der Zukunft spielt ist eine wie in diesem Film geschilderte Situation durchaus denk- und vorstellbar.

Bewertung: ~ intelligente Handlung ~ klasse Schauspieler ~ flüssiger Storyverlauf ~
9,5/10

21.12.06 10:58


Jarhead - Willkommen im Dreck


 


Story: Irak 1991. Die US-Marines wühlen sich durch den heißen Wüstensand - immer dem Feind entgegen. Mittendrin Sergeant Sykes, Anführer eines Marine-Platoons und dessen Scharfschütze Swoff, der soeben aus dem Ausbildungscamp entlassen wurde . Bewaffnet mit einem Präzisionsgewehr und behangen mit einem fünfzig Kilo Rucksack ziehen sie ins Ungewisse. Schutzlos der erbarmungslosen Hitze und den irakischen Soldaten ausgeliefert. Sie kämpfen in einem Land, das sie nicht kennen, gegen einen Feind, den sie nicht sehen, in einem Krieg, den sie nicht verstehen. Was wird der nächste Tag bringen?

Kritik: Wer eine knallharten Kriegsfilm mit Schießerein und brutalen Kämpfen a la ''Black Hawk Down'' erwartet, ist eindeutig falsch. ''Jarhead'' zeigt vielmehr das Zusammensein der Truppen und ihre Art mit den schrecklichen Dingen, die sich während ihres Aufenthalts im Irak abspielen, fertig zu werden. Die Story ist voll mit Sarkasmus und schwarzem Humor, was mir persönlich sehr gut geviel.
Allerdings kommt es einem an manchen Stellen des Film so vor, als wäre ''Jarhead'' ein Neuaufguss von Stanley Kubricks ''Full Metal Jacket". Ähnliche Dialoge erinnern teilweise sehr stark an Kurbricks Meisterwerk.
Ein weiteres Plus bringen aber die atemberaubenden Bilder und Kulissen.

Bewertung: Trotz mancher Übereinstimmung mit oben genanntem Film überzeugt ''Jarhead'' durch reichlich Galgenhumor und tollen Bilder.
8/10

 

21.12.06 11:03


16 Blocks


 



Story: Der verkaterte NYPD- Detective Jack Mosley bekommt früh am Morgen einen scheinbar einfachen Auftrag: Der Kleinkriminelle Eddie Bunker soll um 10 Uhr vor einem Untersuchungsausschuss aussagen und muss aus seiner Zelle zum Gerichtsgebäude gebracht werden - das ist 16 Häuserblocks entfernt. In 15 Minuten wäre die Sache erledigt, dann könnte er endlich nach Hause.
Aber es kommt natürlich ganz anders...

Kritik: 16 Blocks ist ein recht guter Film mit einem manchmal zu wortgewannten Mos Def in der Rolle des Kleinkriminellen Eddie Bunker. Seine stellenweise vorkommenden Monologe sind mir persönlich manchmal auf den Geis gegangen.
Der Film hat ein relativ flottes Tempo und überrascht teilweise durch gelungene Schnitte.

Bewertung: Ansehnlicher Film. Bruce Willis spielt seine Rolle als verkaterte Cop äußerst überzeugend. Mos Def wirkt in seiner Rolle allerdings ein wenig hyperaktiv.
8,5/10

 

21.12.06 11:07


Der Name der Rose


 



Story: Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein Schüler Adson sehen sich, zu Gast in einer Benediktinerabtei, mit einer Serie skurriler Morde und einem herzlosen Großinquisitor konfrontiert. Der Schlüssel zu den schrecklichen Ereignissen befindet sich in der labyrinthischen Klosterbibliothek, die aber nur durch das Lösen eines Rätsels zu erreichen ist.

Kritik: Letzte Woche war es so weit. Ich habe mir den Film ''Der Name der Rose'' endlich zugelegt und er hat mich nicht entäuscht. Die mittelalterliche Story über Religion, Inquisition, Hexenwahn, Mord und Liebe weiß zu überzeugen. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und zum Glück nicht so kompliziert wie im Roman.

Bewertung: Spannend, packend, unterhaltsam - ein absoluter Klassiker.
Eigentlich hätte der Film von mir 9 von 10 möglichen Punkten bekommen, doch da er schon für einen Appel und n' Ei zu haben ist, bekommt er einen ''Preispunkt'' dazu...
10/10

 

21.12.06 11:10


Firewall


 



Story: Der Computersicherheitsexpert e Jack Stanfield hat einen Spitzenjob bei einer Bankkette in Seattle und genießt den Ruf das sicherste Computersystem der Branche entwickelt zu haben. Jack lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in einem großen Anwesen am Meer - doch als der Berufskriminelle Bill Cox mit seinen Komplizen das Haus der Stanfields überfällt und Jacks Frau und Kinder als Geiseln nimmt, wird Idylle jäh zerstört. Die Forderung lautet: Jack soll 100 Mio. Dollar auf ein Auslandskonto umleiten.

Kritk: Viel Neues gab es leider nicht zu sehen. Ein Haufen Gangster will das große Geld machen - diesmal aber nicht auf die klassische Art sondern mit Hilfe der modernen Technik. Der Film ist trotz seines modernen Touches sehr vorhersehbar. Es handelt sich um einen soliden Thriller, bei dem Actionfans absolut zu kurz kommen. Des Weiteren ist die schauspielerische Leistung von Paul Bettany ein wenig dürftig. Der nahezu gutmütig gespiele Bill Cox wirkt nur teilweise überzeugend.
Alles in Allem kein Film, der mich vom Hocker gehauen hat - allerdings auch kein Film, der mich vor Langeweile ermüden ließ.

Bewertung: Solider Thriller mit vorhersehenbarer Handlung und ohne 'Aha-Effekt' -> 6/10

 

21.12.06 11:12


Brokeback Mountain


 



Story: Die Cowboys Jack und Ennis werden auf Brokeback Mountain als Schafhirten engagiert. Zwischen beiden entwickelt sich schnell mehr als nur eine tiefe Freundschaft - sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engen Moralvorstellungen und herrschenden Konventionen im rauen Wyoming bleiben ihnen nur getrennte Wege. Beide heiraten, gründen Familien - und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie über die Jahre Augenblicke des gemeinsamen Glückes genießen, die raue Realität holt sie immer wieder ein. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt für ihre Zukunft zu kämpfen.

Kritk: Ich muss zugeben, dass ich die DVD absolut blind gekauft habe, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht. Das einzigste was ich wusste, war, dass der Film die Geschichte zweier Cowboys zeigt, die sich ineinander verlieben. Doch trotz des vielen Lobes, welches man schon allzu häufig gehört hatte, hatte ich meine Zweifel.
Doch diese wurden nun ausgeräumt. Der Film besticht durch klasse Schauspieler, eine emotionale Handlung, faszinierende Landschaftsbilder und tolle Regieführung. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich wäre das Thema Homosexualität so glaubhaft und ergreifend rüberzubringen, dass man bis zur letzten Minute vor dem Fernseher mitfiebert wie die Story wohl enden wird.

Bewertung: Ein bildgewaltiges Plädoyer für die Anerkennung von homosexuellen Beziehungen ->
10/10

 

21.12.06 11:18


Der Polarexpress


 

 

Story: An einem verschneiten Weihnachtsabend liegt ein kleiner Junge aufgeregt und hellwach in seinem Bett. Er bewegt sich nicht, wagt kaum zu atmen. Er wartet. Er hat Angst, dass er zum letzten Mal jenes Geräusch verpassen könnte, das ihm schon oft entgangen ist – das Klingeln der Glöckchen am Schlitten des Weihnachtsmanns. Es ist fünf Minuten vor Mitternacht. Plötzlich wird der Junge von einem donnernden Brausen aufgeschreckt. Er reibt die beschlagenen Scheiben an seinem Fenster blank und traut seinen Augen nicht: Ein glänzender schwarzer Eisenbahnzug hält vor seinem Haus, der Dampf der gewaltigen Lokomotive zischt durch die sanft fallenden Schneeflocken in den Nachthimmel. Der Junge rennt in Pyjama und Pantoffeln nach draußen, wo ihn der Zugschaffner begrüßt, der offensichtlich auf ihn gewartet hat. „Also, kommst du mit?“ fragt der Schaffner. „Wohin?“ „Na, zum Nordpol natürlich. Dies ist der Polarexpress!“

Kritik: Als ich mir die Beschreibung auf der DVD-Rückseite durchgelesen hatte, habe ich zu erst gedacht, dass es sich ausschließlich um einen Film für kleine Kinder handeln würde. Doch ich wurde eines Besseren belernt.
Die Story ist fantasievoll und veranschaulicht den Traum, den wohl viele Jungen und Mädchen vor dem Weihnachtsfest haben. Auch die Optik des Films ist klasse und bildet mit der fantasievoll gestalteten Handlung ein durchaus ansprechendes Wintermärchen.

Bewertung: Aus der schönen Optik und der liebevollen Handlung ergibt sich ein Weihnachtsfilm der selbst ältere Zuschauer in der Vorweihnachtszeit verzaubern kann. Aber trotz der fantasievollen, aber weniger tiefgründigen Handlung gibt sich folgende Bewertung ->
8/10
21.12.06 11:21


Entgleist

 



Story: Bei einer Ticket-Kontrolle fällt dem Anzeigen-Agent Charles Schine (Clive Owen) auf, dass er sein Portemonnaie zuhause vergessen hat. Die attraktive Lucinda (Jennifer Aniston) hilft ihm aus der Patsche und bezahlt sein Ticket. Kurze Zeit später landen die beiden in einem Hotel in Manhattan, haben Sex - und werden dabei vom Verbrecher Philippe (Vincent Cassel) überrascht. Charles wird zusammen geschlagen, Lucinda vergewaltigt und beide daraufhin erpresst. Weil sie verheiratet sind, ist es ihnen unmöglich, zur Polizei zu gehen. Dies ist Startschuss für ein Katz-und-Mausspiel, welches nicht nur Charles' uns Lucindas ganze Existenz bedroht.

Kritik: Zu Beginn ist der Film ein wenig langweilig und plätschert nur sehr zäh dahin. Doch als die beiden Hauptfiguren von dem Verbrecher Phillipe überrascht und später erpresst werden, nimmt die Story deutlich an Fahrt zu. Ab diesem Punkt wirkt die Handlung gut durchdacht und auch die schauspielerischen Leistungen sind durchaus ansprechend. Sogar Jennifer Aniston wirkt größten Teils überzeugend.
Ein weiterer positver Kritikpunkt ist das doch ein wenig überraschende Ende. Dennoch ist '''Entgleist'' kein Highlight unter den Thriller.

Bewertung: Solider Thriller mit recht guten Schauspielern - aber mit einem lahmen Beginn ->
6,5/10
21.12.06 11:24


Die Insel



 


Story: 21. Jahrhundert: Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) hofft wie alle Erdbewohner darauf, für "Die Insel" auserwählt zu werden, dem letzten Ort, der nicht kontaminiert ist. Dann findet Lincoln heraus, dass alles um ihn herum eine Lüge ist und er in Wahrheit nur ein menschlicher Klon und Ersatzteillager für die Weltbevölkerung ist. Er versucht, mit der hübschen Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) zu fliehen, bevor sie ausgenommen werden können.

Kritik: Der Beginn des Films ist meiner Meinung nach ein wenig fade und langweilig. Die Klone und ihre ''Heimat'' werden mehr oder weniger vorgestellt. Diese Vorstellung ist ein optischer Hammer und weiß optisch zu überzeugen. Der total abgeriegelte ''Wohntrakt'' der Klone wirkt absolut kalt und bringt ein Gefühl von Beklemmung und Einschränkung mit sich.
Nach diesem obtisch starken, aber relativ handlungsarmen Beginn, kommt die eigentliche Story ins Rollen.
Trotz eine vorgegebenen Tagesablaufs, der ohne die Frage nach dem ''Warum'' auskommt, beginnt der Klon Lincoln Six-Echo einige Nachforschungen anzustellen und kommt so einer unmenschlichen Lüge auf die Spur. Die gut durchdachte Story fesselt den Zuschauer ab diesem Zeitpunkt absolut an den Film.
Nachdem Lincoln Six-Echo diese Lüge durchschaute und mit der hübschen Jordan Two-Delta aus der Klonenwelt entflieht, wird der Film zu einem absoluten Actionhammer. Die Actionsequenzen prasseln auf den Zuschauer ein und haben mir besonders gut gefallen. Ein Highlight jagt das andere und der Zuschauer fiebert mit den Hauptcharakteren mit und obwohl der Film an seinem Höhepunkt angekommen zu sein scheint, gibt es noch einen kleinen Anstieg der Spannungskurve. Der Grund dafür wird allerdings nicht verraten, da ich denjenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, nichts vorwegnehmen will.
Ein weitere positiver Aspekt ist meiner Meinung nach der super Soundtrack. Vorallem die Schlusssequenz ist wirklich beeindruckend.

Bewertung: ein wenig lahmer Beginn, doch nach einer halben Stunde ein absolut interessanter und spannender ScienceFiction-Action-Thriller mit toller Optik -> 8,5/10

 

21.12.06 11:29


Deep Blue



 


Inhalt: Die Ozeane bergen noch viele Geheimnisse, die wir Landbewohner zu ergründen suchen. Killerwale lauern im seichten Wasser auf spielende Seelöwen. Albatrosse kämpfen über dem Meer gegen die Gewalt der Stürme, um rechtzeitig zu ihrer Brutkolonie zu gelangen. Eine Gruppe jagender Delphine macht sich auf den Weg an die Küste von Natal, Südafrika. Ihr Ziel sind die riesigen Sardinenschwärme, die durch geschickte Schwimmmanöver versuchen, dem Feind zu entkommen. Die Kamera taucht in die Meeresoberfläche ein, die Schönheit des Korallenriffs entfaltet sich vor unseren Augen. Der harte Kampf ums Überleben steht in starker Diskrepanz zu der Pracht, die die Unterwasserwelt bietet. Mantarochen, die majestätisch durch das Wasser gleiten, begleitet die Kamera ebenso, wie winzige Fischlarven, die nach Futter suchen.

Kritik: Diese Dokumentation ist eine der bildgewaltigsten, die ich bis dato gesehen habe. Sie zeigt in atemberaubenden Bildern den Lebensraum Ozean und begleitet die im Wasser lebenden Tiere mit einem starken Soundtrack, der zu jeder Szene wie die Faust aufs Auge passt. Allein der Arbeitsaufwand, der für diese Doku aufgebracht wurde, ist der Hammer: Insgesamt benötigte die Dokumetation knapp 7000 Minuten Filmmaterial!
Allerdings blieben bei dieser fasziniereden Dokumentation die Kommentare auf der Strecke. Meiner Meinung nach mangelt es an einem etwas lebendigeren Sprecher, der die tollen Bilder durch einige Informationen unterstützt.

Bewertung: Wunderbare Doku mit einem zum Nachdenken anregenden Schlußwort. Allerdings fehlen unterstützende Kommentare -> 7/10

 

21.12.06 11:33


Platoon


 

Story: Chris Taylor (Charlie Sheen) hat sich freiwillig zum Kampfeinsatz nach Vietnam gemeldet. Nach den menschenverachtenden Methoden der Ausbildung gehts endlich in den Kampfeinsatz. Seinen heroischen Entschluss, in den Krieg zu ziehen, bereut das Greenhorn schnell. Die rivalisierenden Unteroffiziere Staff Sergant Bob Barnes (Tom Berenger) und Sergant Elias Grodin (Willem Dafoe) sind mehr mit ihren Hahnenkämpfen, als mit dem feindlichen Vietkong beschäftigt. Ihr Platoon ist beim Kampf gegen den meist unsichtbar bleibenden Feind nur schwer zu motivieren. Die Entscheidungen der höheren Offiziere münden sogar in Bombardements der eigenen Truppen, der um sich greifende Rauschgiftkonsum tut das Übrige. Chris' Einheit wird von der Tet-Offensive der Nordvietnamesen fast vollständig aufgerieben. Im Chaos sieht der desillusionierte Chris seine Chance gekommen, sich an dem sadistischen Sergant Barnes zu rächen.


Kritik: Der Film ist einfach grandios. Die Handlung wird meiner Meinung nach durchweg glaubwürdig dargestellt und verzichtet gänzlich auf den patriotischen Mist, den man von vielen anderen Hollywood-Kriegsfilmen her kennt. Die Geschehnis in Vietnam scheinen absolut realistisch und bringen dem Zuschauer die Grausamkeit des Krieges ein kleines bisschen näher (natürlich nur so nah, wie es durch einen Film möglich ist). Grade dies macht ’Platoon’ zu einem der besten Antikriegsfilme aller Zeiten.
Auch die schauspielerischen Leistungen sind wirklich klasse. Vor allem Charlie Sheen als Greenhorn, Tom Berenger als gnadenloser Seargant und William Defoe als menschlich gebliebener Seagant wissen zu überzeugen.
Die vier Oscars für Film, Regie, Ton und Schnitt sind absolut gerechtfertigt, denn "Platoon" ist wirklich einer der besten Antikriegsfilme überhaupt und auch nach zwanzig Jahren noch erschütternd wie damals.

Bewertung: Mit gutem Gewissen kann ich folgende Punktzahl vergeben -> 10/10

21.12.06 11:35


L.A. Crash

 

Story: Eine Hausfrau und ihr Ehemann, ein persischer Ladenbesitzer, zwei verliebte Cops, ein TV-Regisseur und seine Frau, ein Schmied aus Mexiko, zwei Autodiebe und ein koreanisches Ehepaar - sie alle leben in Los Angeles und obwohl sie sich zunächst nicht kennen, führt sie das Schicksal innerhalb von 36 Stunden alle zusammen.

Kritik: Kurz und knapp: Der Film ist absolut sehenswert. Zu Beginn wirkt die Story ein wenig aus der Luft gegriffen, da man zwischen den einzelnen Handlungszweigen keinen konkreten Zusammenhang erkennen kann, doch dies ändert sich nach einiger Zeit. Zwischen jedem der Hauptcharaktere gibt es eine Verbindung, die sich nach und nach ergibt. Es ist erstaunlich, wie so etwas in einer Stadt wie L.A. möglich ist.
Doch nicht nur der Aspekt der Verknüpfungen zwischen den einzelnen völlig verschiedenen Charakteren macht diesen Film zu einem Meisterwerk, auch die Geschichten und Schicksale, die sich hinter den Menschen stehen, sind absolut bewegend.
Ein weiterer positiver Aspekt ist die rein optische Darstellung. Die Kameraführung lässt den Zuschauer in das Leben der Millionenstadt L.A. eintauchen und vermittelt mit Hilfe von tollen Bildern eine enorme Verbundenheit mit der Stadt und den Charakteren.
Dieser Film regt wirklich zum Nachdenken über das menschliche Leben an, welches sich in so vielen Aspekten unterscheidet und immer auf irgendeine Weise beeindruckt und bewegt.

Bewertung: Ein bewegender Film, der Einblicke in das alltägliche Leben von Menschen, die nicht unterschiedlicher seine könnten, preisgibt. -> 10/10

21.12.06 12:25


Bruce Springsteen & The E Street Band - Live in Barcelona

 

Kritik: Die Bitten wurden erhört - endlich wurde eine DVD der ''The Rising''-Tour veröffentlicht. Das Konzert überzeugt durch viele neue Lieder, wie zum Beispiel "Lonesome Day" oder "World apart", aber auch durch unvergessene Klassiker wie "Born To Run", "Thunder Road" oder "Born In the U.S.A.". Des Weiteren liefert 'The Boss' einen absolut mitreißenden Auftritt, der nicht nur die Besucher, die die Chance hatten das Konzert live sehen zu können, sondern auch den Zuschauer vor dem Fernseher vom Hocker reißt.

Bewertung: Das Konzert vom 16. Oktober 2002 ist ohne Zweifel ein absoluter Meilenstein der Konzertgeschichte und daher nur zu empfehlen ->
10/10

 
21.12.06 13:04


Last Samurai


 

Story: Captain Nathan Algren war ein tapfer und ehrenvoll kämpfender Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg. Doch die grausamen Feldzüge gegen die Indianer entwurzelten ihn nachhaltig. Er lässt sich von dem jungen japanischen Kaiser anwerben, der seine Armee nach westlichem Vorbild aufbauen möchte. In Japan angekommen muss Algren erfahren, dass Japan von der Habsucht und dem Eigennutz der anrückenden Moderne ebenso bedroht wird wie die sterbenden Völker im amerikanischen Westen. Als der Amerikaner den Samurai-Führer Katsumoto kennen lernt, merkt er schnell, dass der traditionelle Ehrenkodex der japanischen Krieger die gleichen Prinzipien von Mut und Opferbereitschaft umfasst, die einst auch Algren zu den Waffen riefen.

Kritik: Last Samurai ist rein optisch gesehen ein wirklich grandioser Film. Die Kulissen sind wirklich beeindruckend und lassen den Zuschauer einen Blick in die Umwelt der Samurai werfen.
Tom Cruise spielt die Rolle des eigenwilligen Captains recht solide, aber wenig glänzend. Die eigentliche Hauptrolle spielt meiner Meinung nach der Samurai-Führer Katsumoto, gespielt von Ken Watanabe. Watanabe weiß den ganzen Film zu überzeugen und spielt seine Rolle als ruhiger, besonnener, aber auch kämpferischer Samurai brillant.
Trotz der guten schauspielerischen Leistungen ist der Film meiner Meinung nach zu sehr auf die Person Nathan Algren fixiert und zeigt daher das Leben der Samurai nur recht oberflächlich.  Des Weiteren bewegt sich der Film historisch gesehen eher im seichten Gewässer und zieht sich zum ende ziemlich lang. Dies hat zur folge, dass die Handlung zusehends verflacht.
Allerdings gibt es trotz der verflachenden Handlung einen positiven Aspekt, der vor allem zum Ende das Film für eine gute Unterhaltung sorgt: Jegliche Kampfszenen sind äußerst detailgetreu inszeniert und einstudiert!

Bewertung: Gute schauspielerische Leistungen, tolle Optik, nette Kampfszenen - allerdings verlacht die zu sehr auf Tom Cruise fixierte Handlung mehr und mehr -> 7/10

 

21.12.06 15:43


Das Schweigen der Lämmer

 

Story: Die junge FBI-Agentin Clarice Starling befindet sich noch in der Ausbildung, als sie in einem besonders schwierigen Fall die Hauptrolle übernehmen muss. Das FBI ist auf der Jagd nach einem Serienmörder, der von den Boulevard-Medien "Buffalo Bill" getauft wurde. Dieser hat bereits mehrere junge Frauen ermordet. Außerdem wird die Tochter einer Senatorin vermisst. Da die Ermittler keinen Schritt weiterkommen, entschließen sie sich zu einer ungewöhnlichen Taktik. Ausgerechnet der inhaftierte Serienmörder Hannibal Lecter, der mit Vorliebe die Innereien seiner Opfer verspeist, soll ihnen bei der Aufklärung des aktuellen Falls helfen. Der Psychopath ist zwar einerseits hochgefährlich, aber als gelernter Psychiater hat er einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Polizei. Er kann sich in die Gedanken des Täters hineinversetzen und seine nächsten Schritte erahnen.


Kritik: Das Schweigen der Lämmer wurde 1991 mit fünf Oscars® ausgezeichnet – und dies zu Recht. Sir Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter und Jodie Foster als Special Agent Clarice Starling bestechen durch herausragende schauspielerische Leistungen.
Der Film wird durch die düstere und spannende Atmosphäre zu einem erstklassigen Psycho-Thriller, der zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.
Auf jeden Fall zu loben ist auch die Kameraführung, die insbesondere während der Lecter/Starling Szenen beeindruckend ist. Die Darsteller, meistens Anthony Hopkins, blicken frontal in die Kamera. Durch diese Tatsache gewinnt der Zuschauer den Eindruck direkt vor dem Psychopathen zu sitzen.

Bewertung: Ein absolutes Meisterwerk -> 10/10

23.12.06 13:23


Bruce Springsteen & The E Street Band: Live in New York City

 

Kritik: ‘’The Boss’’ ist zurück und hat die wiedervereinte E Street Band hinter sich stehen. Das Konzert, welches im ausverkauften New Yorker Madison Square Garde stattfand, beginnt mit „My Love Not Let You Down“ und endet mit dem bewegenden Song „American Skin (41 Shots)“, mit dem Springsteen an einen von vier weißen Polizisten verübten Mord an dem farbigen Amadou Diallo erinnert.
Die komplette E Street Band inklusive Springsteen zeigen sich absolut spielfreudig und liefert eine grandiose Show mit zahlreichen Klassikern wie „Atlantic City“, „Badlands“, „Born To Run“ oder „The River“ – und trotz seines Alters zeigt sich Springsteen motivierter und besser denn jäh und bringt die Besucher des Madison Square Garden zum Toben.

Bewertung: Mitreißendes Konzerterlebnis für Springsteen-Fans und Leute mit gutem Musikgeschmack ->10/10

27.12.06 18:00


Der ewige Gärtner



Story: Ein britischer Diplomat (Ralph Fiennes) will in Kenia den Mord an seiner Frau (Rachel Weisz) aufklären. Bei seinen Nachforschungen findet er heraus, dass sie Informationen über ein internationales Pharmaunternehmen sammelte, das wehrlose Afrikaner als Versuchskaninchen für ein neuartiges Tuberkulosemedikament missbrauchte.

Kritik: Der Film „Der ewige Gärtner“, basierend auf einen Roman von John Le Carré, ist ein bildgewaltiger Polit-Thriller mit einem absolut bewegenden Hintergrund. Nicht nur die packende und mitreißende Story, sondern auch der farbbetonte und durch tolle Kameraeinstellungen und Schnitte brillierende Aufbau, machen den Film zu einem Meisterwerk. Ein weiterer Aspekt, der diesen Film zu einem regelrechten Meisterwerk macht, ist auch der, dass die Dreharbeiten (bis auf wenige Ausnahmen) ausschließlich in Afrika stattgefunden haben, und den Film somit sehr glaubwürdig wirken lassen.Auch die Darstellung der Charaktere ist vollends gelungen. Rachel Weisz (die für ihre für die Rolle der Tessa den Oscar für die beste Nebenrolle bekam) und Ralph Fiennes sind schlichtweg grandios und überzeugen in jeder Minute des Films.Die Story, welche aus John Le Carrés Roman hervorgeht, ist exzellent recherchiertes und klagt beeindruckend die Gier und Unmenschlichkeit der westlichen Pharmaindustrie an.

Bewertung: Packende und zugleich erschreckende Story, tolle Schauspieler und eine grandiose visuelle Umsetzung -> 10/10

 

31.12.06 15:49





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