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Der Manchurian Kandidat

 

Story: US-Major Bennett Marco kann nachts nicht schlafen ... und er will es auch nicht. Seine Tage verbringt er mit Vorträgen über den Hinterhalt, in den seine Einheit in der kuwaitischen Wüste geriet, und den heldenhaften Einsatz von Sergeant Raymond Shaw, der für die Rettung von Marcos Leuten mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet wurde. Aber bei Nacht verwandeln sich Marcos traumartige Erinnerungen an die Wüste in unheimliche und erschreckende Alpträume. Er beginnt sich zu fragen, ob die beiden Soldaten, die bei dem Kampf ihr Leben lassen mussten, vielleicht ein wesentlich schlimmeres Ende fanden als es offiziell heißt – und ob Shaw vielleicht gar nicht der strahlende Held, für den ihn jeder hält, ist.
 

Kritik: Das Einzige, was meiner Meinung nach positiv über den Film zu erwähnen wäre, ist die angemessene schauspielerische Leistung von Denzel Washington (obwohl ich ihn auch schon mal besser gesehen habe).
Der Inhalt des Films ist eine recht absurde und an den Haaren herbei gezogene Verschwörungstheorie, die durch banale Handlungszweige, wie zum Beispiel, dass Menschen kleine erinnerungsvernichtende Chips implantiert bekommen, nur noch unglaubwürdiger wird.
Obwohl ich Filme, die sich mit Verschwörungstheorien auseinandersetzten, sehr spannend finde, bin ich von diesem Film ziemlich enttäuscht, da er auch recht langatmig und zum Teil einschläfernd ist.

Bewertung: Unglaubwürdiger und langweiliger Verschwörungsthriller -> 3,5/10

2.1.07 20:08


Alles ist erleuchtet


 

Inhalt: Manchmal muss man sich intensiv mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um mehr über sich selbst zu erfahren. Dies ist der Grund, weshalb sich der amerikanische Jude Jonathan (Elijah Wood) auf eine Reise in die Ukraine begibt, dem Geburtsort seines Großvaters. Unterstützt wird er bei seiner Suche von den so genannten "Heritage Tours", welche aus Alex, seinem Großvater und einem geistig behinderten Hund bestehen. Sie fahren den jungen Amerikaner mit einem hellblauen Trabant durch die ukrainische Landschaft. Sammler Jonathan möchte die Frau finden, die seinem Vater im zweiten Weltkrieg indirekt das Leben rettete. Die Reise durch das osteuropäische Land wird aber nicht nur für ihn zum Selbstfindungstrip. Auch Alex' Großvater wird gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.
 

Kritik: „Alles ist erleuchtet“ ist ein Film mit viel Witz, skurrilen Charakteren, malerischen Bildern und einer liebevollen Story. Die schauspielerischen Leistungen sind wirklich beeindruckend und auch der ungewöhnliche Soundtrack passt zum Film wie die Faust aufs Auge.
Die wunderschönen Landschaften, die von tristen Bauten aus Zeiten der ehemaligen Sowjetunion und knallgelben Sonnenblumenfeldern vor einem strahlendblauen Himmel reichen, vermitteln einen gewissen Abwechslungsreichtum und passen sich der doch recht schrägen Story an.
Elijah Wood glänzt in seiner Rolle als skurriler Amerikaner, der so gar nicht in das Leben der Ukrainer passt und manchmal wie das fünfte Rad am Wagen wirkt. Ihm entgegengesetzt ist Eugene Hutz, der einen sehr aufgeweckten Ukrainer names Alex spielt, der durch seine mangelnden Englischkenntnisse teilweise recht lustig daherkommt. Ein weiterer erwähnenswerter Charakter ist Alex’ eigenwilliger und kauziger Großvater, der der Story auf seine Art und Weise einen Gewissen „Touch“ gibt.

Bewertung: Skurriles Roadmovie mit tollen Bildern und sehenswerten Schauspielern -> 9/10

3.1.07 16:55





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